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Wirtschaft & Verkehr

Verglichen mit westlichen Maßstäben zählt Nepal zu den ärmsten Ländern der Welt. Fast die Hälfte der Wirtschaft & Verkehr NepalBevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt ca. 250 US-$. Diese Zahl mag unglaublich niedrig erscheinen und verzerrt den Tatbestand beträchtlich. Denn der Großteil der nepalesischen Bauern ernährt sich von der eigenen Landwirtschaft, zusätzliche Produkte werden zum Teil im Tauschhandel erworben. Mineral- und Metallvorkommen sind zwar vorhanden, aber schwierig zu erschließen.

Wichtigste Einkommensquelle ist die Landwirtschaft; sie beschäftigt rund 80% der Erwerbstätigen und stellt gleichzeitig 45% des Nationaleinkommens. Für ein Land, von dem nur 20% der Fläche landwirtschaftlich genutzt werden kann, ist das eine beachtliche Leistung. Über 470.000 Hektar Land wurden oft bis zur Hügelkuppe terrassiert, eine notwendige Maßnahme im Gebirgsland Nepal, denn ein Hektar Ackerfläche muss durchschnittlich 13-19 Nepalesen versorgen. Die meisten der nepalesischen Bauern können von ihrem Ertrag ihre Familie ernähren und zudem Vorräte anlegen. Die Ernte in westlichen Gebirgsgegenden und im Hugehland reicht jedoch nur für ein halbes Jahr, so daß die männlichen Familienangehörigen als Träger und Tagelöhner oder in Indien arbeiten müssen. Vor allem die Frauen versuchen, auf Märkten etwas hinzuzuverdienen.

Rund 60% des landwirtschaftlich nutzbaren Landes befinden sich im Terai, der Kornkammer des Landes. Hier wird die Hälfte der gesamten Getreidemenge produziert, in erster Linie Weizen und Reis, ferner Zuckerrohr. Der Im Agrarland Nepal ist die Industrie unbedeutend; Sie beschäftigt lediglich 3% der Bevölkerung und erwirtschaftet 20% des Nationaleinkommens, eine der niedrigsten Raten im Weltmaßstab. Industriebetriebe findet man fast nur im Kathmandutal und den großen Städten des Terai, denn nur hier gibt es Transportmöglichkeit. Exportgüter sind Teppiche, Bekleidung, Leder, Jute, Hülsenfrüchte, Tee, Gewürze und Kunsthandwerk.

Etwa 15% der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungsbereich beschäftigt, vor allem in den Büros der Städte und im Tourismus. Statistisch nicht erfasst ist der überaus wichtige, sog. informelle Sektor, zu dem z.B. Straßenhändler und Tagelöhner gehören.

Bis 1951 war Nepal eines der letzten bewohnten Länder der Erde, die unerforscht von westlichen Kulturen geblieben waren. Seit Ankunft der Jesuitenpater Grueber und d'Oville 1664 hatten nur 200 andere Europäer Nepal besucht. Mit der Öffnung des Landes für den Tourismus 1951 sollte sich das jedoch bald ändern. Heute kommen jährlich über 500.000 Touristen nach Nepal, wobei indische Touristen ein gutes Drittel und Deutsche ca. 12% stellen. Der Tourismus ist als drittgrößter Lieferant harter Währung (nach der Entwicklungshilfe und der Teppichindustrie) willkommen, doch davon profitieren in erster Linie nur das Kathmandutal, der Chitwan-Nationalpark und die Hauptwanderrouten.

Verkehr
Bis zur Öffnung Nepals Mitte des Jahrhunderts gab es nur kürzere Staubstraßen und ein ausgedehntes Netz von Bergpfaden. Seither entstanden vor allem mit indischer und chinesischer Hilfe ausgebaute Landstraßen, die jedoch heute noch weite Teile des Landes nicht berühren. Gegenwärtig gibt es Straßen mit einer Gesamtlänge von 10.000 km, darunter große Uberlandverbindungen, die überwiegend asphaltiert sind:

Der einzige internationale Flughafen Nepals, der Tribhuvan Airport östlich von Kathmandu, wird von zahlreichen Fluggesellschaften angeflogen. Zudem gibt es weitere 40 Flugplätze im Landesinneren, die angesichts der beschwerlichen Anreise zu abgelegenen Gebirgsgegenden häufig genutzt werden.

Bereits 1927 wurde im südöstlichen Terai eine 50 km lange Eisenbahnstrecke vom indischen Grenzort Raxaul bis Arnlekhganj und 1935 eine zweite, ebenso lange Verbindung von Bijalpura über Janakpur bis zur indischen Grenze eingeweiht. Heute ist nur noch die Janakpur Railway in Betrieb.

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