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Hinduismus

Der Hinduismus entstand durch die Verschmelzung der Religion arischer Einwanderer aus Zentralasien mit Hinduismus Gott Ramadem Glauben der Ureinwohner der Indusebene. Der Verehrung von Naturkräften, Fruchtbarkeit und Muttergottheiten folgte um die Wende vom ersten zum zweiten Jahrtausend die Einführung der Veden. Die vier Veden, oder die "Göttliche Weisheit", bilden die Grundlage der Hinduphilosophie. Zu den heiligen Büchern der Veden kamen später die beliebten Epen Mahabharata und Ramayana.

Der Hindusimus basiert auf dem Glauben an den Kreislauf der Wiedergeburten, der einmal in dem Moksha endet, dem Heil. Mit jeder Wiedergeburt kann man sich dem Moksha nähern, entscheidend dafür ist das Karma, das Prinzip von Ursache und Wirkung. Schlechte Taten führen zu einem schlechten Karma und damit zu einer niedrigeren Wiedergeburt. Mit guten Taten und der Verehrung der Götter kann man das Karma günstig beeinflussen und damit dem Moksha näherkommen.

Das Dharma beschreibt die Summe der sozialen, moralischen und geistlichen Umstände des Lebens. Es umfasst als erstes das ewige Dharma, d.h. die Stellung im gesamten Universum, als zweites die Verteilung der Kasten und schließlich moralische Verhaltensregeln. Das Leben eines Hindu verläuft in den Strukturen des Samskara, das bestimmte Lebensabschnitte wie Geburt, Namensgebung, erste Reisnahrung, Heirat und Tod beinhaltet. Die Sadhus entziehen sich dem Samskara, sie geben Kaste, Familie und Materielles auf, um sich der geistigen Suche zuzuwenden.

An der Spitze des Hindu-Pantheons steht eine Trinität dreier Gottheiten. Der Gott Brahma ist dabei derGott Brahma- Schöpfer, Vishnu der Erhalter und Shiva der Zerstörer. Die drei verschiedenen Aspekte bilden dennoch eine Einheit. So wird jede Verehrung der drei Haupt- und vielen Untergötter Brahma erreichen, wie der Wassertropfen den Ozean erreicht. Verehrt werden neben den drei Hauptgöttern viele Nebengötter (z.B. Ganesh und Surya), aber auch himmlische Wesen (z.B. Indra), Himmelskörper (die neun Planeten), erleuchtete Heilige (z.B. Buddha und Gorakhnath), Dämonen und Gespenster. Eine besondere Rolle spielen auch Pflanzen, Blumen und Bäume, wie z.B. der Bodhibaum. Vor dem Abpflükken der Blüten oder Blätter einer Pflanze wird um Entschuldigung für das zugefügte Leid gebeten. Auch Gewässer, Täler und Berggipfel und verschiedene Tiere sind heilig.

Brahma, als Gottheit der Priesterkaste, spielt in Nepal kaum eine Rolle in der Verehrung. Die Hindus spalten sich vielmehr in die Anhänger der Gottheiten Vishnu und Shiva.

Vishnu gilt als der Erhalter des Lebens. Er hält als Attribute Diskus, Lotus, Muschel und Keule in seinen vier Armen. Von seinen Verehrern wird er als obere Gottheit angesehen. Sein Träger (Vahana) ist der Garuda, eine Mensch-Vogel-Gestalt. Als Gefährtin hat Vishnu die Göttin Lakshmi zu sener Seite, die Göttin der Schönheit, des Wohlstands und des Glücks.

Als Erretter kam Vishnu in zehn verschiedenen Inkarnationen (Avataras) auf die Erde. Diese Avataras entstanden in Verbindung mit den Schöpfungslegenden (Fisch, Schildkröte, Eber und Zwerg) und Heldengestalten, die die Erde vom Bösen befreiten (Narashima, Prarashu-Rama, Rama, Krishna, Buddha und Kaiki). Sie haben sich zum Teil zu eigenständigen Gottheiten entwickelt. Der flötespielende Krishna ist dafür ein gutes Beispiel. Beliebt ist er wegen seiner populären Streiche und Neckereien der Gopis (Milchmädchen). Ähnlicher Beliebtheit erfreut sich Rama, der Held des Ramayana, der in der Nähe von Janakpur im Terai geboren wurde und die schöne Sita heiratete. Selbst die nepalesischen Könige bezeichnen sich seit dem 16. Jh. als Inkarnationen von Vishnu.

Shiva ist der Zerstörer und Erneuerer in der Hindu-Trinität. Er stellt die Verkörperung zerstörerischer, aber Gott Shiva-auch kreativer Energie dar, die sich im Ungarn (Phallussymbol) ausdrückt; der Lingam steht in einer Yoni, dem weiblichen Gegenstück des Phallus. Die Sinnbilder Shivas sind der Dreizack,der Rosenkranz, die Schamanentrommel und der Wassertopf. Shiva manifestiert sich als Gottheit mit 1008 Namen, doch diese beziehen sich nicht auf bestimmte Taten, sondern vielmehr auf bestimmte Aspekte und Formen. Shiva wird als Mahadeva, der Große Gott, verehrt, als Natarajana, der Herr des Tanzes, und als Yogeshvara, ein aschebedeckter langhaariger Asket. Als Pashupati, der Herr der Tiere, wacht er seit dem 7. Jh. als Schutzpatron über die Geschicke Nepals. Shivas Träger ist der Bulle Nandi, seine Gefährtin ist die schöne Parvati. Seine Söhne, Kumar und der elefantenköpfige Ganesh, stellen eigenständige Gottheiten dar.

Verbreitet in Nepal ist der Kult des Bhairava, der ebenfalls Sinnbild der wilden, ungestümen Energie Shivas ist. Der langhaarige Bhairava mit seinen schrecklichen Fangzähnen gilt als Zerstörer der Ignoranz und des Bösen.  In Nepal gibt es 64 verschiedene Bhairavas mit ebenso vielen und ebenso schrecklichen Gefährtinnen.

Der Kult der Shakti hat sich aus der Verehrung der Muttergottheiten entwickelt. Auch die Shakti ist mit vielen Namen ausgestattet, die ihre verschiedenen Aspekte ausdrücken und auf eine einzige große Muttergottheit zurückzuführen sind. Die verschiedenen Shaktis nehmen wie ihre Gefährten entweder einen friedlichen oder einen zerstörerischen Aspekt an, wobei letzterer überwiegt. Die weiblichen Gottheiten sind es, die meist mit Blutopfern besänftigt werden müssen. Das Prinzip des Shaktismus gründet sich auf die Shamkya-Philosophie. Während der große Gott eher passiv bleibt, entfaltet die dazugehörige weibliche Gottheit eine dynamische Energie, die sich in Taten niederschlägt. Als Beispiel dafür kann die große Göttin Durga gelten, deren höchster Macht es bedurfte, den Dämonen Ball zu besiegen. In Nepal spielen die Shakti oder Devi eine große Rolle. In Kathmandu sind es die Ashta (acht) Kalis, in Bhaktapur die Ashta Matrikas und in Patan Ashta Kumaris, die die Rolle der Schutzgottheiten übernehmen.

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