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Geschichte Nepal

Im Katmandutal siedelten anfangs vermutlich Mongolide, also Menschen mit tibetischer Herkunft. Zwischen Gechichtedem 10. und 7. Jahrhunder vor Christus wanderten dann Indo Arier aus dem Süden ein. Schon früh war der Buddhismus die vorherrschende Religion- immerhin kam Buddha selbst aus dem heutigen Nepal. Zusätzlich siedelten sich ab dem 12. Jahrhundert Hindus in Nepal an, die vor den Muslimen geflohen waren. Unter diesen Flüchtlingen waren auch die Radschputenfürsten, aus denen später die Malladynastie hervorging (etwa im 13 Jahrhundert). Diese Dynastie trug zu einer Hinduisierung des Landes bei und fand ihren Höhepunkt im 15. Jahrhundert. Danach zerfiel das Reich der Malladynastie auf Grund von Fehden innerhalb der Familie. Später dann, zwischen 1756 und 1768, eroberte der Herrscher der Gurkhas, Prithui Narayan Schah, das Katmandutal, eroberte, unterwarf und einte das übrige Land und machte Katmandu zur Hauptstadt. Prithui Narayan Schah entstammte im Übrigen ebenfalls dem Radschputengeschlecht.

Am Anfang des 19. Jahrhunders versuchte Nepal sein Gebiet bis nach Nordindien im Süden auszudehen. Dabei kam es zu Konflikten mit der britischen Ostindien Konpanie, die von Süden her ebenfalls nach Idien vordrang. Es kam schließlich zum Krieg zwischen den beiden Mächten in den Jahren 1814-1816. Nepal unterlag letztlich in der Auseinandersetzung. Das Land konnte jedoch seine Unabhängigkeit wahren, da es für den britischen Handel praktisch keinen Nutzen hatte. Hinzu kam, dass die Englänger in den Gurkhasoldaten, die sie zunächst fürchteten, treue Verbündete fand. Die Schahs von Nepla büßten jedoch schließlich ihre reale Macht ein, als 1846 Bahadur Kunwar die Staatsführung übernahm. Kunwar gab sich den Titel „Rana“, erklärte sich zum Ministerpräsidenten und erklärte das Amt für erblich. Der Schah musste allerdings formal bleiben, da das Volk in ihm die Reinkarnation des Hindugottes Wischnu sah. Die Rana verbündeten sich bald mit den Briten und beherrschten so ganz Nepal. Das britische Imperium unterstütze sie dabei bei ihrer erbarmungsloses und unterdrückerischen Herrschaft.

Durch den indischen Freiheitskampf der 30ger und 40ger Jahre, der Indien im Jahre 1947 in die Unabhängigkeit entlies, wurde auch das Rana-Regime geschwächt. In Kalkutta gründete sich schließlich ebenfalls im Jahr der indischen Unabhängigkeit die politische Partei Nepali National Congress, die ganz klar gegen die Rana gerichtet war. Die Rana- Regierung sah sich im darauf folgenden Jahr dazu genötigt, Vorschläge zur Liberalisierung des Regimes zu machen, die die indirekte Einflussnahme des Volkes stärken sollte. Dies gab den Anstoß zur Gründung der „Nepali Democratic Congress“-Partei. Die beiden Parteien schlossen sich 1950 zur Kongresspartei zusammen, die König Tribhuwan insgeheim unterstütze. Dieser kehrte mit indischer Unterstützung schließlich nach Nepal zurück, nachdem er zuvor wegen Auseinandersetzungen von Regierung und Partei 1950 nach Indien geflohen war. Das bis dato rein formelle Amt des Staatsoberhaupts bekam so schließlich wieder reale Macht- die Herrschaft der Rana ging so zu Ende.

Ein Kabinett aus fünf Rana und fünf Mitgliedern der Nepalesischen Kongresspartei wurde umgehend gebildet, da es aber nicht erfolgreich war löste es sich schließlich wieder auf- 1951 trat der letzte Rana-Minister zurück. Auf diesen Schritt folgten große politische Unruhen- in 9 Jahren gab es 10 Regierungen. Im Jahr 1955 verstarb der König Tribhuwan und sein Sohn bestieg den Thron. Mahendra verkündete 1959 die erste Verfassung Nepals. Diese sah die Errichtung eines Zweikammerparlaments vor, dessen zweite Kammer aus gewählten Mitgliedern bestehen sollte. Im gleichen Jahr noch kam es zu Wahlen, bei denen die Nepalesische Kongresspartei 74 der 109 Sitze errang. Die Regierung blieb allerdings nur neun Monate im Amt- König Mahendra führte am 15. Dezember 1960 einen Staatsreich durch, dessen Gründe bis heute unbekannt sind.

Im jahr 1962 erklärte der König, Nepal sei für eine Demokratie nach westlichem Muster noch nicht reif und erließ eine neue Verfassung, die alle Macht beim Monarchen sah. Ebenso führte er das parteienlose Panchayat-System als Träger der Staatsgewalt ein. Im Jahr 1972 starb Mahendra, sein Sohn Birendra folgte. Am System änderte sich jedoch nichts.

Die Nepalesische Kongresspartei gewann schließlich Anhänger unter den Stundeten und blieb weitgehend ein Sammelbecken für Unzufriedene. Im April und Mai 1979 kam es schließlich zu Unruhen der Studenten, die blutig unterdrückt wurden. Die anhaltende Uhruhe in Nepal brachte den König zur Erkenntnis, dass eine politische Reform notwendig sei. Er kündigte schließlich eine Volksabstimmung an, bei der die Bevölkerung zwischen der Einführung eines demokratischen Mehrparteiensystems und der Beibehaltung des Panchayat-Systems in modifizierter Form wählen konnte. Stimmberechtigt waren alle Erwachsenen, die Wahl war Geheim. Sämtliche Exilpolitiker und politische Gefangenen wurden freigesprochen, damit sie ihre Stimme abgeben konnten. Die Abstimmung, die am 2. Mai 1980 durchgeführt wurde, ergab einen pen Sieg (55%) der Befürworter eines reformierten Panchayat-Systems.

Im Anschluss an das Refrendum bildete der König eine Komission, deren Aufgabe es war, Änderungen des bestehenden Systems auszuarbeiten. Im Juni 1980 erließ die Regierung dann jedoch Gesetze, die die politische Freiheit gravierend einschnitten und sämtliche politischen Organisationen verbot. Am 9. Mai 1981 fanden trotzdem Wahlen für die Nationalversammlung statt. Nepal hat seit den 80gern vorallem immernoch mit schwerwiegenden wirtschaftlichen und sozialen Problemen zu kämpfen.

Am 24. Dezember 2007 einigte sich die Regierungskoalition, gebildet von der 7-Parteien-Allianz, einem Bündnis zentristischer und linksliberaler Parteien, über die Abschaffung der Monarchie und die Ausrufung einer Republik im Frühjahr 2008.

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